Mit einem lauten Knall begann unsere erste Space Bar: Noch beim Aufbau der Teleskope spürten wir eine Erschütterung und ein heller, unerwarteter Lichtstreifen zog sich quer über den frühen Abendhimmel.
Es stellte sich später als ein über NRW sichtbarer Meteorit heraus — ein unverhoffter Glücksfall, der unsere Veranstaltung perfekt einläutete. Am 8. März verwandelte der MINT-Club die Unterkunft am Bruchweg in ein kleines Observatorium. Mitglieder jeden Alters kamen zusammen, um den Nachthimmel zu erkunden.
Gemeinsam beobachteten wir Jupiter mit seinen vier galiläischen Monden, den offenen Sternhaufen im Sternbild Krebs und den Orionnebel. Nach einer kurzen Einführung in die Bedienung von Dobson-Spiegelteleskopen stellte Benjamin außerdem ein kompaktes Smartteleskop vor. Damit konnten bereits mit wenig Aufwand Strukturen sichtbar gemacht werden, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Aus den Beobachtungen entstanden die ersten drei Fotos unseres MINT-Clubs, die alle Anwesenden beeindruckten:



Das gemeinsame Erlebnis stand im Vordergrund: In einer lockeren Diskussionsrunde tauschten wir Erfahrungen aus, und zur Stärkung wurden Hamburger zubereitet.
Der Mond ging in dieser Nacht erst sehr spät auf, was die Beobachtung der Himmelsobjekte erleichterte. Bei der nächsten Space Bar wird der Mond – passend zur Artemis II‑Mission – im Mittelpunkt stehen.